Dezember 2003

Der Innenausbau geht weiter

Zunächst starte ich mit der Verkleidung der Decksaufbauten. Das ist ein undankbares Geschäft. Nichts ist gerade, alles muss neu eingepasst werden. Manchmal mehrmals. Ich renne permanent zwischen Garage und










Boot hin und her. Ganz besonders die Ausschnitte der Decksfenster werden zum Ratespiel. Aufgrund des schlechten Wetters kann ich die Ausschnitte nicht von außen anzeichnen, also muss ich mich immer stückweise an das entsprechende Maß heranarbeiten. Irgendwann ist es geschafft. Die Fertigung der Deckshausinnenverkleidung habe ich in die wärmere Zukunft verschoben. Für die Anpassung müssen die Fenster noch einmal







ausgebaut werden. Außerdem hat die Werft die Drainagerohre für die vorderen Fenster zu dick gewählt. Sie passen nicht hinter die Verkleidung. Ich werde sie mit der Flex heraustrennen und durch dünnere Druckschläuche ersetzten.

Lange haben wir überlegt, wie wir die Abschlussleisten zwischen Rumpf und Decksverkleidung gestalten. Als Ergebnis entstand eine massive Leiste, die gleichzeitig als Verkleidung, Haltegriff und Gardinenbefestigung herhält. Ich konnte sie nicht aus einem Stück fräsen, also wurde sie auf der Rückseite aus zwei Teilen verklebt. Den Fußboden der Pantry wollt ich dieses Mal ohne Schablone anfertigen. Er besteht ja fast nur aus einem Rechteck. Aber eben nur fast. Nichts passte richtig. Also alles von vorn. Schablone anfertigen und Fußboden anzeichnen. Warum nicht gleich so! Bevor der Fußboden eingesetzt wird, muss der Konstruktionsboden ausgesägt werden, so dass man später überall an den Rumpf gelangen kann.

Parallel zu diesen Arbeiten wird die Sprayhood angefertigt. Wir hatten uns für einen Segelmacher in Lemmer entschieden. Nachdem die Schablonen fertig waren, hatte ich den Einfall, alles 10 cm niedriger zu machen. Welche Freude für den Segelmacher. Er hat es mit Humor getragen.
Über die Weihnachtstage will ich mit der Elektrik beginnen. Als Sicherungsschalter wähle ich Haushalts - Sicherungsautomaten von ABB. Wir hatten bereits bei unserm letzten Schiff ausgezeichnete Erfahrungen damit gemacht. Als Standart Sicherung nehmen wir 16 A. Die gibt es am billigsten im Baumarkt. Ich habe 4 Verteiler im Schiff vorgesehen. Sie werden mit 32 A abgesichert. Als Hauptschalter dient ein mehrpoliger Automat mit 63 A. Die 230 V Landstromversorgung wird mit einen 30 mA FI - Schutzschalter abgesichert. Es gibt nur eine einzige Landverbindung zum Ladegerät. 230 V Bordspannung kommt ausschließlich aus dem Inverter.

So, das war’s erstmal bis Weihnachten.

a_Rectangle